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Freelancer - libera laborulo

Freitag, 18. März 2011

EU-Euro-Rettungspaket

Es ist ein trüber Tag in einer kleinen irischen Stadt. Es regnet und alle Straßen sind leer gefegt. Die Zeiten sind schlecht, jeder hat Schulden und alle leben von Krediten.

An diesem speziellen Tag fährt ein reicher deutscher Tourist durch die Stadt, hält bei einem kleinen Hotel und legt einen 100-EURO-Schein auf den Tresen an der Rezeption. Er sagt dem Eigentümer, dass er die Zimmer inspizieren möchte, um vielleicht eines für eine Übernachtung zu mieten.

Der Eigentümer gibt ihm einige Schlüssel und als der Besucher die Treppen hinauf gegangen ist, nimmt der Hotelier den 100-EUR-Schein, rennt zum nächsten Haus und bezahlt seine Schulden beim Schlachter.

Der Schlachter nimmt die 100 EUR, rennt die Straße runter und bezahlt den Schweinezüchter.

Der Schweinezüchter nimmt die 100EUR und bezahlt seine Rechnung beim
Futter- und Treibstofflieferanten.

Der Mann bei der Bauern-Coop nimmt den 100-EUR-Schein, rennt zur Kneipe und bezahlt seine Getränkerechnung.

Der Kneipenwirt schiebt den Schein zu einer an der Theke sitzenden Prostituierten, die auch harte Zeiten hinter sich hat und dem Wirt einige Gefälligkeiten auf Kredit gegeben hatte.

Die Prostituierte rennt zum Hotel und bezahlt die ausstehende Zimmerrechnung mit dem 100-EURO-Schein.

Der Hotelier legt den Schein wieder zurück auf den Tresen, so dass der wohlhabende Reisende nichts bemerken würde.

In diesem Moment kommt der Reisende die Treppe herunter, nimmt den 100-EURO-Schein und meint, dass die Zimmer ihm nicht gefallen.

Er steckt den Schein ein und verlässt die Stadt.

Niemand produzierte etwas.

Niemand verdiente etwas.

Wie auch immer.. nun ist die Stadt ohne Schulden und man schaut mit großem Optimismus in die Zukunft.

Und dies ist das System, wie das EU-Rettungspaket funktioniert.

So, jetzt wisst Ihr Bescheid!

:-):-):-)

Mittwoch, 16. März 2011

"Die BRD mein Heimatland" oder "Wie Mutti (Änschie) den Kapitalismus besiegt hat"

Liebe Genossinnen und Genossen,

nach jahrelangen Beobachtungen können wir nun zufrieden sagen, wir sind
wieder zu Hause.
"Die BRD mein Heimatland" oder "Wie Mutti (Änschie) den Kapitalismus besiegt
hat".

30 Gründe warum es wieder gut ist ein Ostdeutscher zu sein:

1. Verkehrswesen:
- jedes 5. Auto ist ein Skoda
- Trabbi, Wartburg und W 50 fahren immer noch auf den Straßen
- die Straßen sind so kaputt wie 1985
- die Benzinpreise sind auch wie 1985
- S Bahn fährt nach Notfahrplan
- die Bundesbahn ist nie pünktlich und fast alle Züge sind defekt
- Winterdienst auf den Straßen gibt es nur in Berlin

2. Politik
- Staatsoberhaupt ist eine Frau aus Mecklenburg-Vorpommern
- die Meinungsfreiheit ist eingeschränkt (siehe Tilo Sarazin)
- egal welche Partei (alles Kandidaten der nat. Front) man wählt, es bleibt alles beim Alten
- es gibt wieder Montagsdemos (Stuttgart)
- FDJ Kundgebungen heißen jetzt Loveparade
- Russland und China sind die stärksten Weltmächte und die USA hoch verschuldet bei China
- in Südamerika entstehen neue Sozialistische Staaten
- Firmen bespitzeln wieder ihre Mitarbeiter (Telekom)

3. Wirtschaft
- Saisonartikel wie Streusalz und Schneeschieber sind nur mit guten Beziehungen zur HO oder Konsum zu bekommen
- wir sind abhängig vom russischem Erdgas und Polnischer Steinkohle
- deutsche Firmen gehören teilweise mächtigen Russen
- es gibt wieder Pfandflaschen und Flaschensammler
- Papier und andere Altstoffe werden wieder gesammelt und gegen Geld abgegeben
- Bierdosen sind sehr selten geworden
- es wird wieder mit Holz und Kohle geheizt
- die ersten Banken sind verstaatlicht (Volkseigentum)
- ein großer Teil des Volkes arbeitet nicht hat aber volles Einkommen (die Funktionäre heißen jetzt Beamte)
- Warteschlangen vor Schaltern und Kassen sind wieder üblich
- Eltern bekommen wieder Kindergeld

4. Bildung
- Kinder sollen wieder in die Krippe und Kindergarten gehen
- Grundschule und Oberschule werden zusammengelegt (POS)
- es soll einheitliche Abiturprüfungen geben
- der Bätschelorr wird wieder ein Inschenör

Liebe Genossen wo wir sind ist vorne!
Weiter so!

Mit sozialistischen Grüßen
R.B.

Wandzeitungsredakteur


Ihr müsst diese Nachricht ausdrucken und an alle Genossen weiterleiten!
Poschalsta dawei druckowatsch potom smotrite drugoje towarischtschi.