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Montag, 17. Januar 2011

Kommunismusdebatte

Wir sind uns wohl alle einig, dass es zurzeit in Deutschland keinen Kommunismus gibt. Das mögen die Einen gut finden, die Anderen schlecht. Das, was im Namen des Kommunismus an Untaten geschehen ist, wird hoffentlich nicht wieder stattfinden. So, wie der Kapitalismus heute funktioniert, ist auch kaum zu befürchten, dass bald ein Gesellschaftssytem entstehen könnte, das sich kommunistisch würde nennen wollen. Eigentlich könnten wir beruhigt weiter machen wie gehabt.

Für die öffentliche Meinung ist der Artikel von Gesine Lötzsch in der Jungen Welt eine Gelegenheit das Totschweigen der Linkspartei zu unterbrechen und hämisch mit alten Klischees über sie herzuziehen. Wieder einmal gelingt es davon abzulenken, dass die Linke versucht, Schaden von dem größten Teil der deutschen Bevölkerung abzuwenden. In diesem größten Teil sind CDU- und SPD-Wähler selbstverständlich enthalten. Sie haben leider nicht mitbekommen, dass der Vermögenstransfer von unten nach oben an ihnen vorüber zieht, ohne auch nur einen Cent bei ihnen zu hinterlassen.

Natürlich ist die Linkspartei nicht harmlos. Aber sie will die grundgetzliche Gesellschaftsordnung nicht abschaffen, wie das immer wieder behauptet wird. Selbst wenn diese Befürchtung sich bewahrheitete, gäbe es genügend Wege, das abzuwenden. Wieso wird ständig Angst vor dieser Partei geschürt? Hat man selber Angst von den Linken das genommen zu bekommen, was man vermeintlich erworben hat, in Wirklichkeit aber - ohne es zu ahnen - doch nicht besitzt?

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