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Freelancer - libera laborulo

Samstag, 2. Juli 2011

Rückschritt nach vorn

In einer Welt des Fortschritts lohnt es, mal über einen Schritt zurück nachzudenken. Zum Beispiel wurde die Atomkraft eingeführt ohne zu wissen, was tun mit dem Atommüll, der intensiv und lange gefährlich strahlt.

Es gibt die verschiedensten Motive, historisch frühere Zustände zu simulieren. Sprachlich interessant finde ich zum Beispiel Starckdeutsch und Arcaicam Esperantom. Das ist so etwas ähnliches wie Dedomestikation - faszinierend!

Samstag, 4. Juni 2011

How stuff works

The L.L. Zamenhof Story

Wie gut kannst du Englisch?

Sonntag, 17. April 2011

Aĉeti panon en Esperanto

Ĉiam mi supozis ke en Esperanto oni ne povas aĉeti. Vidu mem:

Mittwoch, 13. April 2011

Rap mag ich nicht so sehr

Was der Knabe da einstudiert hat, ist schon erstaunlich.

Sonntag, 10. April 2011

deaddrops.com

Ich kann mir nicht vorstellen, bei deaddrops.com mitzumachen, denn wie kann ich sicher sein, von Schadsoftware verschont zu bleiben, die auf so einem öffentlich zugänglichen USB-Stick lauern kann. Die Idee von deaddrops finde ich schon faszinierend. Aber letztlich ist mir das zu riskant.

Freitag, 18. März 2011

EU-Euro-Rettungspaket

Es ist ein trüber Tag in einer kleinen irischen Stadt. Es regnet und alle Straßen sind leer gefegt. Die Zeiten sind schlecht, jeder hat Schulden und alle leben von Krediten.

An diesem speziellen Tag fährt ein reicher deutscher Tourist durch die Stadt, hält bei einem kleinen Hotel und legt einen 100-EURO-Schein auf den Tresen an der Rezeption. Er sagt dem Eigentümer, dass er die Zimmer inspizieren möchte, um vielleicht eines für eine Übernachtung zu mieten.

Der Eigentümer gibt ihm einige Schlüssel und als der Besucher die Treppen hinauf gegangen ist, nimmt der Hotelier den 100-EUR-Schein, rennt zum nächsten Haus und bezahlt seine Schulden beim Schlachter.

Der Schlachter nimmt die 100 EUR, rennt die Straße runter und bezahlt den Schweinezüchter.

Der Schweinezüchter nimmt die 100EUR und bezahlt seine Rechnung beim
Futter- und Treibstofflieferanten.

Der Mann bei der Bauern-Coop nimmt den 100-EUR-Schein, rennt zur Kneipe und bezahlt seine Getränkerechnung.

Der Kneipenwirt schiebt den Schein zu einer an der Theke sitzenden Prostituierten, die auch harte Zeiten hinter sich hat und dem Wirt einige Gefälligkeiten auf Kredit gegeben hatte.

Die Prostituierte rennt zum Hotel und bezahlt die ausstehende Zimmerrechnung mit dem 100-EURO-Schein.

Der Hotelier legt den Schein wieder zurück auf den Tresen, so dass der wohlhabende Reisende nichts bemerken würde.

In diesem Moment kommt der Reisende die Treppe herunter, nimmt den 100-EURO-Schein und meint, dass die Zimmer ihm nicht gefallen.

Er steckt den Schein ein und verlässt die Stadt.

Niemand produzierte etwas.

Niemand verdiente etwas.

Wie auch immer.. nun ist die Stadt ohne Schulden und man schaut mit großem Optimismus in die Zukunft.

Und dies ist das System, wie das EU-Rettungspaket funktioniert.

So, jetzt wisst Ihr Bescheid!

:-):-):-)

Mittwoch, 16. März 2011

"Die BRD mein Heimatland" oder "Wie Mutti (Änschie) den Kapitalismus besiegt hat"

Liebe Genossinnen und Genossen,

nach jahrelangen Beobachtungen können wir nun zufrieden sagen, wir sind
wieder zu Hause.
"Die BRD mein Heimatland" oder "Wie Mutti (Änschie) den Kapitalismus besiegt
hat".

30 Gründe warum es wieder gut ist ein Ostdeutscher zu sein:

1. Verkehrswesen:
- jedes 5. Auto ist ein Skoda
- Trabbi, Wartburg und W 50 fahren immer noch auf den Straßen
- die Straßen sind so kaputt wie 1985
- die Benzinpreise sind auch wie 1985
- S Bahn fährt nach Notfahrplan
- die Bundesbahn ist nie pünktlich und fast alle Züge sind defekt
- Winterdienst auf den Straßen gibt es nur in Berlin

2. Politik
- Staatsoberhaupt ist eine Frau aus Mecklenburg-Vorpommern
- die Meinungsfreiheit ist eingeschränkt (siehe Tilo Sarazin)
- egal welche Partei (alles Kandidaten der nat. Front) man wählt, es bleibt alles beim Alten
- es gibt wieder Montagsdemos (Stuttgart)
- FDJ Kundgebungen heißen jetzt Loveparade
- Russland und China sind die stärksten Weltmächte und die USA hoch verschuldet bei China
- in Südamerika entstehen neue Sozialistische Staaten
- Firmen bespitzeln wieder ihre Mitarbeiter (Telekom)

3. Wirtschaft
- Saisonartikel wie Streusalz und Schneeschieber sind nur mit guten Beziehungen zur HO oder Konsum zu bekommen
- wir sind abhängig vom russischem Erdgas und Polnischer Steinkohle
- deutsche Firmen gehören teilweise mächtigen Russen
- es gibt wieder Pfandflaschen und Flaschensammler
- Papier und andere Altstoffe werden wieder gesammelt und gegen Geld abgegeben
- Bierdosen sind sehr selten geworden
- es wird wieder mit Holz und Kohle geheizt
- die ersten Banken sind verstaatlicht (Volkseigentum)
- ein großer Teil des Volkes arbeitet nicht hat aber volles Einkommen (die Funktionäre heißen jetzt Beamte)
- Warteschlangen vor Schaltern und Kassen sind wieder üblich
- Eltern bekommen wieder Kindergeld

4. Bildung
- Kinder sollen wieder in die Krippe und Kindergarten gehen
- Grundschule und Oberschule werden zusammengelegt (POS)
- es soll einheitliche Abiturprüfungen geben
- der Bätschelorr wird wieder ein Inschenör

Liebe Genossen wo wir sind ist vorne!
Weiter so!

Mit sozialistischen Grüßen
R.B.

Wandzeitungsredakteur


Ihr müsst diese Nachricht ausdrucken und an alle Genossen weiterleiten!
Poschalsta dawei druckowatsch potom smotrite drugoje towarischtschi.

Montag, 17. Januar 2011

Kommunismusdebatte

Wir sind uns wohl alle einig, dass es zurzeit in Deutschland keinen Kommunismus gibt. Das mögen die Einen gut finden, die Anderen schlecht. Das, was im Namen des Kommunismus an Untaten geschehen ist, wird hoffentlich nicht wieder stattfinden. So, wie der Kapitalismus heute funktioniert, ist auch kaum zu befürchten, dass bald ein Gesellschaftssytem entstehen könnte, das sich kommunistisch würde nennen wollen. Eigentlich könnten wir beruhigt weiter machen wie gehabt.

Für die öffentliche Meinung ist der Artikel von Gesine Lötzsch in der Jungen Welt eine Gelegenheit das Totschweigen der Linkspartei zu unterbrechen und hämisch mit alten Klischees über sie herzuziehen. Wieder einmal gelingt es davon abzulenken, dass die Linke versucht, Schaden von dem größten Teil der deutschen Bevölkerung abzuwenden. In diesem größten Teil sind CDU- und SPD-Wähler selbstverständlich enthalten. Sie haben leider nicht mitbekommen, dass der Vermögenstransfer von unten nach oben an ihnen vorüber zieht, ohne auch nur einen Cent bei ihnen zu hinterlassen.

Natürlich ist die Linkspartei nicht harmlos. Aber sie will die grundgetzliche Gesellschaftsordnung nicht abschaffen, wie das immer wieder behauptet wird. Selbst wenn diese Befürchtung sich bewahrheitete, gäbe es genügend Wege, das abzuwenden. Wieso wird ständig Angst vor dieser Partei geschürt? Hat man selber Angst von den Linken das genommen zu bekommen, was man vermeintlich erworben hat, in Wirklichkeit aber - ohne es zu ahnen - doch nicht besitzt?